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Mit Subsembly FinPocket lassen sich Bank-Konten online auf dem PDA verwalten. Mittels HBCI+/FinTS mit PIN/TAN, HBCI mit Schlüsseldatei oder HBCI mit Chipkarte greift man auf Konten zu, ruft Kontostände ab, macht (Termin-)Überweisungen, verwaltet Daueraufträge u. v. m.
Installation und Einrichtung Die Installation erfolgt via ActiveSync. FinPocket kann im Hauptspeicher oder auf der Speicherkarte abgelegt werden. Der Zielort für die Anwendungsdaten lässt sich ebenso bestimmen. So kann z. B. das Programm selbst im Hauptspeicher installiert werden, die Daten aber auf der Speicherkarte. Darüber hinaus können mehrere Anwendungsordner erstellt werden. Das kann sinnvoll sein, wenn man beispielsweise private Konten von Firmen- oder Vereinskonten trennen möchte. Sämtliche Daten werden verschlüsselt abgelegt, außerdem lässt sich das Programm durch ein Passwort vor dem Zugriff Dritter schützen. Für jeden Anwendungsordner kann ein anderes Passwort gewählt werden. Um mit FinPocket arbeiten zu können, muss bei der Bank zunächst der HBCI-Zugang beantragt werden. Liegt Ihnen dann eine Chipkarte oder die HBCI-Daten zur Erstellung einer Schlüsseldatei vor, kann man beginnen und sich vonFinPockets Einrichtungsassistent durch die ersten Einstellungen führen lassen. Die benötigte HBCI-Schlüsseldatei kann FinPocket selbst zwar nicht erstellen, aber das ist zum Glück kein Problem, denn es gibt freie, kostenlose Tools (u. a. auch eines von Subsembly, dem Hersteller von FinPocket), die diesen Part auf Ihrem PC erledigen. Den erstellten Key liest man anschließend einfach in FinPocket ein. Selbes gilt, wenn man bereits eine HBCI-Schlüsseldatei hat. Einfach importieren, Kunden-ID ergänzen und ggf. das verwendete HBCI-Protokoll auswählen und schon kann man mit FinPocket seine Konten synchronisieren, Überweisungen tätigen etc.
Tipp: Um eventuellen Problemen mit verschiedenen Versionen von HBCI-Chipkarten oder vorhandenen HBCI-Schlüsseln von Vornherein ausschließen zu können, lohnt sich ein Blick. Dort sind alle unterstützen Banken gelistet. Im Zweifelsfall sollte man zunächst die 30-Tage-Testversion von FinPocket installieren und so vor dem Kauf ausprobieren, ob der von Ihrer Bank ausgegebene Typ unterstützt wird. Nach der Synchronisation mit der Bank sind in der Finanzübersicht die Konten sichtbar und nach einem weiteren sogenannten Rundruf werden die letzten Kontoumsätze und die Kontosaldi abgerufen. FinPocket erlaubt die HBCI-PIN zu speichern, was zwar sehr bequem ist, aber in den allermeisten Fällen gegen die Nutzungsbedingungen der Bank/des Kreditinstituts verstößt und potentiell unsicher ist. Praktisch: Neben den HBCI-Konten lassen sich auch 'Offline'-Konten einrichten, z. B. für ein virtuelles Bargeldkonto oder zur Verwaltung des Haushaltsgelds. Zahlungsverkehr Im Bereich Zahlungsverkehr können Überweisungen, Lastschriften, Umbuchungen und Daueraufträge erteilt sowie sonstige erwartete Zahlungsein- und -ausgänge eingetragen werden. Eine Überweisung ist schnell eingetragen. Ist der Empfänger aus vorhergehenden Überweisungen bekannt, lässt sich dieser aus eine DropDown-Liste auswählen und sofort sind die Felder "Kontonummer" und "BLZ" ausgefüllt. Anderenfalls müssen diese einmalig neu eintragen werden. Neue Empfänger speichert FinPocket automatisch. Damit steht dieser Empfänger für spätere Überweisungen auch in der DropDown-Liste zur Verfügung. Soll die Überweisung nicht sofort, sondern zu einem bestimmten Datum ausgeführt werden, lässt sich dieses Datum über einen Minikalender schnell auswählen. Durch automatische Outlook-Aufgaben kann man sich außerdem an Zahlungstermine erinnern lassen. Lastschriften und Umbuchungen zwischen einzelnen Unterkonten einer Bank sind ebenso einfach eingetragen.
Sämtliche Aufträge an die Bank werden zunächst im Ausgangskorb gesammelt, sodass bei mehreren Überweisungen nicht für jede einzelne eine Verbindung zum Bankserver aufgebaut wird, sondern zunächst gebündelt werden kann. So kann man auch noch nachträglich prüfen, ob alles korrekt eingetragen wurde und ggf. korrigieren. Erst ein anschließender Rundruf übermittelt die Aufträge an die Bank. Gut: Pflichtfelder sind auf allen Masken deutlich erkennbar mit einem * gekennzeichnet. Finanzübersicht und Kontoumsätze Die Finanzübersicht zeigt die letzten bekannten Kontostände plus die Summe der noch nicht verbuchten Zahlungen. In der Liste der Kontoumsätze findet man zusammengefasst die einzelnen Buchungspositionen wieder, ein Klick hierauf zeigt die Buchungsdetails. Hier lassen sich nachträglich Kategorien zuordnen und sogar Buchungsdetails verändern. Schade, dass es keine Suche gibt, mit der man vergangene Buchungen schnell finden kann. Sucht man einen Eintrag, muss man durch die Buchungsliste scrollen, was aber recht zügig geht.
TAN-Listen TAN-Listen lassen sich schnell anlegen. TAN-Block-Nummern und Format der TAN-Nummern (Länge der TAN-Nummer und die maximale Länge der laufenden TAN-Nummer) werden vorab angegeben, danach wird die eigentliche Liste der TANs mit laufender Nummer eintragen. Eine Historie zeigt welche TAN an welchem Datum verbraucht wurde. Kategorien Kategorien und Unterkategorien für Aus- und Eingaben lassen sich anlegen und verwalten, sind aber nach dem Abrufen der Kontoauszüge nur manuell einer Buchungsposition zuordbar. Eine automatische Zuordnung nach Zahlungsempfänger oder ein einfaches Regelwerk wäre wünschenswert. Aber aufgrund fehlender Analysemöglichkeiten macht die Zuordnung von Kategorien leider nur wenig Sinn und kann dadurch in der Praxis ggf. vernachlässigt werden. Empfänger Oft verwendete Empfänger lassen sich hinterlegen, sodass nicht bei jeder Überweisung Name, Kontonummer und BLZ neu eingegeben werden müssen. Hat man eine Überweisung oder eine Lastschrift an einen dem Programm bisher nicht bekannten Empfänger erstellt, wird dieser automatisch hier in die Empfänger-Liste eingetragen und steht bei jeder weiteren Überweisung sofort zur Verfügung. Datenimport Umsatzdaten, Empfänger, Kategorien und TAN-Listen lassen sich aus den Formaten Cash Organizer QIF, Quicken QIF, MS Money QIF, StarMoney QIF und im SWIFT MT-940 sowie Onikron MT-940 importieren und exportieren. Benutzt man also schon eines dieser Programme oder unterstützt ein bisher verwendetes Banking-Programm eines dieser Formate, sind verschiedenste Grunddaten schnell importiert und stehen damit zur Verfügung. Fazit: Mit FinPocket lassen sich die Konten auf dem PDA bequem verwalten. Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge usw. sind schnell und einfach auch unterwegs durchgeführt. Kontoauszüge abholen und Buchungspositionen einsehen geht einfach von der Hand. Für die täglichen Bankgeschäfte ist FinPocket gut gewappnet und ein sehr guter Ersatz Ihrer Desktop-Banking-Software. Mit einer Suchfunktion über die Buchungen wäre FinPocket perfekt. Subsembly FinPocket - jetzt bei unserem Partner Mobile2Day kaufen
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